Therapie

kletternKlettern ist eine natürliche Bewegung des Menschen. Wir alle haben beziehungsweise hatten den Trieb zu klettern. Am deutlichsten ist dies bei Kindern zu sehen, die ihren Bedürfnissen nachgeben und schon als Kleinkinder versuchen, große Gegenstände zu erklimmen. Dieser Trieb zu Klettern geht bei vielen Menschen verloren, doch sobald man sich daran versucht, ist er schnell zurück. So zeigt sich auch, dass Klettern eine der wenigen Therapiemöglichkeiten ist, die auch nach der eigentlichen Therapie von den Patienten als Freizeitsport weitergeführt wird. Klettern lässt sich problemlos an jede Alters- und Fitnessstufe anpassen. So können sich Senioren ebenso wie Kinder bedenkenlos an eine Kletterwand wagen.

Klettern stellt eine sehr gute Kombination aus statischer und dynamischer Muskelarbeit dar. Die dreidimensionalen Bewegungsmuster stimulieren Rezeptoren in Muskeln, Sehnen und Gelenken und tragen somit zur Normalisierung der Muskelspannung bei. Zudem werden der Gleichgewichtssinn und die Körperkontrolle geschult.

 

Allgemeine Wirkung

  • Stärkung von Vertrauen und Selbstvertrauen
  • Stärkung von Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Normalisierung der Muskelspannung
  • Kräftigung der aufrichtenden Muskulatur
  • Abbau von muskulären Dysbalancen
  • Gelenkmobilisation
  • Steigerung der Koordination
  • Steigerung der Körperwahrnehmung
  • Schulung des Gleichgewichts

 

Indikationen

  • psychische Erkrankungen (z.B. Depressionen)
  • Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen
  • Haltungsschwäche
  • Chronische Wirbelsäulenerkrankungen
  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • nach Operationen (z.B. vordere Kreuzbandruptur)